die flucht
vor der realitaet
das nicht wahrhaben wollen
der wirklichkeit
die sehnsucht
nach dem
nicht greifbaren
das ausblenden
der wahrheit
das leben ist hart
die wahrheit tut weh
wir befinden uns
in einer zwischenwelt
keine klaren linien
alles verschwommen
wir ziehen uns an
um uns dann
wieder
abzustossen
zu leiden
und zu verzweifeln
in der sehnsucht
zerfliessen
mit geschlossenen augen
und tauben ohren
an der wahrheit vorbei
schwimmen immer
und immerwieder
weiter
im sumpf
der verleugnung
stecken fest
kommmen nicht raus
und es zieht
langsam und stetig
immer weiter
nach unten
wann
machst du
die augen auf
wann
nimmst du
die hand
an
?
2.11.2oo9©s.H