Donnerstag, 29.07.2004
hochsommer
die sonne scheint vom himmel
tiefes blau
die grillen zirpen, alles so friedlich
ein leichter wind , der die graeser hin und her schwingen laesst
grashuepfer soweit das auge reicht
wespen laben sich an den kirschbaeumen
hummeln brummen von einer blume zur anderen
ich moechte nicht nachdenken
nicht traurig sein
aber schaffe es nicht
was andere wollen ist immer wichtiger
also scheiss auf die anderen
ich bin so muede und ausgelaugt
keine hand mehr da
die mich mitnimmt
irgendwohin
wo ruhe herrscht
ich bin nicht die
fuer die du mich haelst
nicht wichtig genug
fuer diese welt
werde vergessen
vom ego der anderen aufgefressen
ich muss alleine weitergehen
nicht nach hinten sehn
dem vergangenen nicht hinterher trauern
nach vorne blicken
meine schreie ersticken
den schmerz zulassen
die sonne brennt
mein kleiner pennt
mir fehlen die worte
zu meinen gedanken , meinen gefuehlen
so leer und so kalt
blicken mich meine augen aus dem spiegel an
so einsam habe ich mich lange nicht mehr gefuehlt